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Stark überschwemmte Straße nach Unwetter, teilweise versunkene Fahrzeuge. - ©wcwarren

Für Eigentümer

Elementarschadenversicherung

Unwetterereignisse haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Starkregen, Überschwemmungen oder Erdrutsche können selbst stabile Immobilien in kurzer Zeit erheblich beschädigen. Die Elementarschadenversicherung ergänzt die Wohngebäudeversicherung und schützt Eigentümer vor genau diesen Naturereignissen, die ohne Absicherung zu enormen finanziellen Belastungen führen.

Welche Naturereignisse versichert sind

Die Elementarschadenversicherung deckt Schäden ab, die durch Naturgewalten entstehen und nicht im klassischen Wohngebäudeschutz enthalten sind. Dazu gehören Überschwemmungen, Rückstau, Erdrutsch, Schneedruck oder Erdbeben. Während viele dieser Risiken früher als selten galten, treten sie heute regional zunehmend auf – oft mit schweren Folgen für Gebäude und Grundstücke.

Versicherte Ereignisse je nach Tarif:

  • Rückstau und Überschwemmung
  • Erdrutsch, Erdsenkung, Erdbeben
  • Schneedruck und Lawinen

Warum diese Absicherung immer wichtiger wird

Ein einziger Starkregen reicht aus, um Keller und Erdgeschoss innerhalb weniger Minuten unter Wasser zu setzen. Trocknung, Sanierung, Austausch von Estrich oder Wänden und die Wiederherstellung elektrischer Anlagen verursachen hohe Kosten. Ohne Elementarschadenversicherung müssen Eigentümer diese Last selbst tragen. Gerade Immobilien in vermeintlich sicheren Lagen profitieren, da Unwetter oft lokal begrenzt auftreten und kaum vorhersehbar sind.

Was Eigentümer bei der Tarifwahl beachten sollten

Wichtig ist der Blick auf Rückstauabsicherung, Deckungssummen und eventuelle Selbstbehalte. Einige Tarife erfordern zusätzliche Sicherungsmaßnahmen wie Rückstauklappen oder bauliche Anpassungen. Eigentümer von älteren Gebäuden oder Objekten in leicht erhöhtem Risikogebiet sollten prüfen, welche Maßnahmen den Versicherungsschutz optimieren und den Beitrag nicht unnötig erhöhen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen unserer Kunden

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Welche Versicherungen sind für Immobilieneigentümer wirklich unverzichtbar?

Für Eigentümer zählt vor allem eine stabile Grundabsicherung für das Gebäude und die eigenen Haftungsrisiken. Eine Wohngebäudeversicherung schützt die Immobilie gegen klassische Schäden wie Feuer, Rohrbrüche oder Sturm. In vielen Regionen gilt eine Elementarversicherung inzwischen als unverzichtbare Erweiterung, da Extremwetterereignisse zunehmen. Ebenso wichtig bleibt die private Haftpflicht, weil Schäden auf dem eigenen Grundstück hohe Kosten verursachen können.

Sinnvolle Ergänzungen – abhängig vom Objekt:

  • Photovoltaik-Absicherung

  • Glasversicherung für große Fensterflächen

  • Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht bei vermieteten oder unbewohnten Objekten

Wie unterscheidet sich eine Wohngebäudeversicherung von einer Hausratversicherung?

Eine Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude selbst: Dach, Wände, Leitungen, Heizungen, eingebauten Küchen und alle festen Bestandteile. Diese Police ist entscheidend, um die Immobilie in ihrem Wert zu erhalten und Schäden an der Substanz abzufangen.

Die Hausratversicherung kümmert sich dagegen um den gesamten beweglichen Besitz im Inneren – Möbel, Kleidung, Elektrogeräte, Wertgegenstände, technische Ausstattung – und ersetzt sie meist zum Neuwert.

Wann lohnt sich eine Elementarversicherung für Eigentümer?

Ablauf, um einzuschätzen, ob Elementarschutz sinnvoll ist:

  • Liegt die Immobilie in einem Gebiet mit häufigem Starkregen oder Rückstau?
  • Gibt es einen Keller oder tieferliegende Räume?
  • Gab es in der Umgebung bereits Überschwemmungen, Hangrutschungen oder Erdsenkungen?
  • Wird das Gebäude dauerhaft bewohnt oder steht es teilweise leer?
  • Würde ein Schaden hohe Renovierungs- oder Sanierungskosten verursachen?
  • Wenn mehrere Punkte zutreffen, ist eine Elementarversicherung dringend zu empfehlen.

Beispiel:
Ein Haus besitzt einen ausgebauten Keller. Nach starkem Regen läuft Wasser über die Kanalisation zurück. Ohne Elementarschutz bleibt der Eigentümer auf den gesamten Kosten sitzen – Trocknung, Sanierung, Austausch des Bodenbelags. Mit Elementarschutz wäre dieser Schaden versichert.

Welche Police schützt Vermieter bei Mietausfall oder nicht zahlenden Mietern?

Eine Mietausfallversicherung bzw. Mietnomadenversicherung übernimmt das finanzielle Risiko, wenn Mieter nicht zahlen oder das Objekt beschädigt hinterlassen. Für Vermieter kann das entscheidend sein, da Monate ohne Mieteinnahmen die eigene Finanzierung schnell belasten.

Wichtige Bausteine:

  • Mietausfall: Absicherung bei ausbleibenden Zahlungen.

  • Kostenübernahme nach Räumung: z. B. Renovierung oder Entrümpelung.

  • Schutz bei mutwilligen Schäden: etwa zerstörte Wände, Böden oder Türen.

Diese Police wird vor allem relevant, wenn das Objekt finanziert ist oder der Vermieter auf regelmäßige Einnahmen angewiesen ist.

 

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